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I. DAS LAMM GOTTES UND SEINE GEMEINDE AUS ISRAEL UND DEN VÖLKERN

1. Die Pause zur Versiegelung der Gottesknechte (Offenbarung 7,1-3)
1   Und darnach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde, auf daß kein Wind über die Erde bliese noch über das Meer noch über irgend einen Baum.
2   Und ich sah einen anderen Engel aufsteigen von der Sonne Aufgang, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und schrie mit großer Stimme zu den vier Engeln, welchen gegeben war zu beschädigen die Erde und das Meer;
3   und er sprach: Beschädiget die Erde nicht noch das Meer noch die Bäume, bis wir versiegeln die Knechte unsers Gottes an ihren Stirnen!

Die Folgen der Inthronisierung Jesu Christi
Verbannt auf die Insel Patmos im Ägäischen Meer hatte Johannes, der Patriarch von Kleinasien, in einer atemberaubenden Vision die Inthronisierung des Lammes Gottes im Thronsaal des Himmels gesehen. Er hatte die stürmischen Lobgesänge der vierundzwanzig Ältesten und unüberschaubarer Engelsheere gehört und erlebt. Präzise hatte der Seher dokumentiert, wie das Lamm Gottes sofort nach seinem Amtsantritt begonnen hatte, die sieben Siegel der ihm übergebenen Buchrolle zu brechen. Es war das Lamm Gottes gewesen, das den vier apokalyptischen Reitern geboten hatte, aus ihrer Verborgenheit hervorzutreten. Als das Lamm dann das siebte Siegel brach, sah Johannes entsetzt eine Reihe von Endzeitkatastrophen, die vor der Wiederkunft Christi hereinbrechen würden. Johannes hörte die Schreie ehemals unbußfertiger Herren und Knechte, die, von ihrem Gewissen überführt, verzweifelt versuchten, ihrem Richter zu entfliehen.Der Engel des Herrn gewährte dem Seher nun ein trostvolles Zwischengesicht, bevor die Gerichtsvisionen weiter offenbart wurden.

Die Symbolik der Zahl Vier
Zunächst sah Johannes (nach J.A. Bengel) vier böse Engel, die an den Enden der vier Himmelsrichtungen verheerende Wirbelstürme kontrollierten und festhielten, die auf die verdorbene Menschheit losstürzen sollten.Die Zahl Vier weist im Buch der Offenbarung meist auf Belange mit irdischen Dimensionen hin. Die vier Lebewesen am Thron Gottes waren Vertreter der irdischen Schöpfung (4, 6-8). Die vier apokalyptischen Reiter hatten das Losbrechen der vier Gerichtsstürme vorbereitet (9,13-15; 20,8). Die hier im Zeichen der vier Orkane vorausgesagten Endzeitkatastrophen waren schon früher von den Propheten des Alten Testamentes erkannt worden (Jer. 49,36; Dan. 7,2; Sach. 6,5). Auch diese Propheten waren schon vor der vernichtenden Sturmgewalt erschrocken.Die Nennung aller vier Himmelsrichtungen deutet an, dass es sich bei diesen apokalyptischen Stürmen nicht um lokale Störungen in einzelnen Ländern handeln, sondern dass die ganze Erde von den hereinbrechenden Katastrophen betroffen sein wird.

Die Macht der unsichtbaren Welt
Unsere Erde wird von mehr als sechs Milliarden Bewohnern bevölkert, die durch ihr technisches Denken für die Ewigkeit weitgehend blind geworden sind. In Wirklichkeit jedoch stellt unsere Erde weder den Mittelpunkt des Daseins, noch das Ziel der Zeit dar. Was in der unsichtbaren Welt unter den Engeln und Geistern geschieht, ist wirksamer und einflußreicher – auch in unserer sichtbaren Welt – als wir ahnen.Den Entmythologisierungsbemühungen Bultmanns und seiner Schüler zum Trotz ahnen viele Menschen unterschwellig, dass es Myriaden von Geistern und unruhigen Toten gibt. Menschen, die keinen anderen Halt haben, versuchen, Kontakte mit gefallenen Engeln, Verstorbenen oder gar mit Satan selbst aufzunehmen. In manchen Schulklassen werden spiritistische Sitzungen und Meditationen erprobt. Die seelische Gebundenheit an versklavende Mächte nimmt zu. Das Pendel der Weltanschauung ist seit Bultmann ins Gegenteil ausgeschlagen. In den U.S.A., in Rußland und im Vatikan sind Lehrstühle für Parapsychologie entstanden – Zeugen dieses neuen Weltbildes.Die sogenannten christlichen Länder werden immer mehr mit den Geistern Asiens und Afrikas durchsetzt. Staatsmänner und Parteien unterstützen diesen Trend, indem sie eine multikulturelle Gesellschaft propagieren, in der sich alle möglichen Geister, Religionen und Kulte ein Stelldichein geben. Dieser dämonisch gesteuerte Synkretismus will für eine zukünftige Weltherrschaft der Geistermächte eine „intolerante Toleranz“ aufbauen. Begeisternde Verführungen jagen wie spirituelle Tornados nicht nur aus den U.S.A., sondern aus allen Himmelsrichtungen auf uns zu, um die Reste der christlichen Kultur wegzufegen.

Gerichtsstürme über die Christenheit
Als Johannes die drohenden Stürme sah, war es den Engeln des Zorns noch nicht erlaubt, das Unheil über die Bewohner der Erde hereinbrechen zu lassen. Wenige Jahre später begannen jedoch im Römischen Reich Christenverfolgungen, die Jahrzehnte lang andauerten. Sie waren noch nicht beendet, als im Nahen Osten spitzfindige christologische Streitigkeiten die Kirche zerrissen. Danach fegte die antichristliche Großmacht des Islams über Nordafrika und Kleinasien hinweg und islamisierte die Zentren der Urchristenheit wie Jerusalem, Antiochien, Alexandrien und Konstantinopel. Dies war nach den Worten von Prof. Heussi die größte Katastrophe der Kirchengeschichte.Auch in der Neuzeit löst ein Tief das andere ab. Die Kreuzzüge vertrieben die Juden zu Hunderttausenden aus Europa. Auf die Reformation Luthers folgte mit dem verheerenden Dreißigjährigen Krieg die Gegenreformation Roms. Angewidert durch das unbiblische Blutvergießen wandte sich die Aufklärung ab – und warf sich den Geistern der Antike in die Arme. Die französische Revolution wiederum fegte die feudale Kultur Europas weg.Die moderne Technik schließlich stachelte den Sozialismus gegen den Kapitalismus auf. Zwei Weltkriege zerstörten das Vertrauen der kolonisierten Völker in ihre weißen Herren. Der Wunsch der Entwicklungsländer, schnell reich zu werden und das wirtschaftliche Niveau Europas und der U.S.A. ohne viel Arbeit zu erreichen, verursachte eine Weltwirtschaftskrise, deren Ende noch nicht abzusehen ist.

Gewitterstürme über Israel
Der Staat Israel „war, war nicht mehr und ist wieder“! Ein Wirbelsturm dreht sich mit wachsender Geschwindigkeit und Macht um das Heilige Land und reißt immer mehr Staaten der Erde in seinen Strudel mit hinein. Die Gewitterwolken im Nahen Osten werden zunehmend bedrohlicher. Gehortete ABC-Waffen verheißen Massenvernichtung. Dabei sehnen sich dort alle nach Frieden und warten auf den starken Mann, der die Gesetze der Bibel und des Qur’ans ändern werde, um eine neue Weltordnung zu schaffen und von Jerusalem aus die Welt zu regieren.Wer die Prophetie von den vier Gerichtsstürmen, die aus allen Himmelsrichtungen heranbrausen, aus der Perspektive Israels oder der Insel Patmos betrachtet, kann ortsgebundene Erklärungen dafür finden.Aus dem Osten brachen als frühere Tornados die Assyrer, die Babylonier und die Perser über Israel herein. Heute sind es die Iraker, die Iraner, die Pakistanis und bald auch die Chinesen, die im Osten des Heiligen Landes als Militärmächte aufstehen.Aus dem Süden brausten einst von Ägypten alles bedeckende Sandstürme heran, die heute durch die Politik der Ölgroßmächte der Arabischen Halbinsel und Libyens ersetzt werden.Aus dem Westen kamen verheerende Hagelgewitter durch Griechen und Römer, die immer wieder versuchten, die Landbrücke zwischen Asien und Afrika zu beherrschen. Titus eroberte im Jahre 70 n.Chr. Jerusalem und zerstörte den zweiten Tempel. Heute könnte sich der wachsende Druck Europas und der U.S.A. auf Israel, einen faulen Friedenskompromiß zu schließen, bei einer Weigerung Israels zu einer drohenden Gefahr aus dem Westen verdichten. Falls Israel dem Druck ölabhängiger Staaten nachgäbe, müßte es Teile des verheißenen Landes zurückgeben, womit es seine Existenzgrundlage verlieren würde.Aus dem Norden stürmen heute nicht allein die Syrer heran, vielmehr wird als Gog aus Magog der Russe aus Rußland erwartet. Sein Einfall wird in den Synagogen des Heiligen Landes und in dessen Presse ernsthaft diskutiert. Dreißig Rabbiner baten am Grab Abrahams in Hebron den Herrn, ihren Bundesgott, ihnen noch Zeit zu schenken, bevor der Orkan aus dem Norden hereinbreche, weil sein Bundesvolk religiös und moralisch diese große Katastrophe noch nicht bestehen könne.Der Schwerpunkt des Weltgeschehens hat sich im 20. Jahrhundert in den Nahen Osten verlagert. Wer in Europa, in den U.S.A., in Afrika oder in Asien wohnt, tut gut daran, bei der Betrachtung der Offenbarung umzudenken und die kommenden Entwicklungen vom Zentrum der Welterlösung aus zu betrachten. Der Kampf um Jerusalem hat längst begonnen und nimmt ständig an Intensität und Härte zu (Sach. 12-14).

Der Heilsengel bremst die Gerichtsstürme
In die Schau des Johannes trat, in das endzeitliche Szenario hinein, aus dem aufgehenden Licht der Sonne, plötzlich ein Heilsengel, der mit starker Stimme den Gerichtsengeln mit den zerstörerischen Zornesgewittern zu warten gebot, bevor sie ihre Dämonenheere auf die Menschheit losließen.Die Gerichte Gottes brechen nicht willkürlich und unkontrolliert über die Erde herein. Weder Länder noch Meere, weder Wälder noch Wüsten sind Satan völlig überlassen, obwohl er beansprucht, „der Fürst dieser Welt“ zu sein. Das Heil Gottes ist stärker als die Verwüstung der Dämonen.Die Gemeinde Jesu Christi wird nicht vom Zorn des Lammes vernichtet. Die Pforten der Hölle werden seine Gemeinde nicht überwältigen. Der auferstandene Herr leitet und weidet als der Gute Hirte seine Schafe gerade auch in Gewitterstürmen. Niemand wird ihm seine Nachfolger aus seiner Hand reißen. Die rettende Kraft des regierenden Christus stärkt seine Gemeinde in jeder ideellen, materiellen und existentiellen Versuchung. Er nimmt zwar seine Auserwählten nicht aus der Trübsal heraus, bewahrt sie jedoch vor dem Abfall.Nicht Not und Tod sind die eigentlichen Gefahren der Endzeit, sondern die dämonische Verführung durch antichristliche Weltanschauungen, durch faule Kompromisse in Verfolgungszeiten und durch ein falsches Vertrauen auf trügerische Geldkonten, aufgeblähte Wirtschaftsmächte oder glänzende politische Verführer. Jesus will unser alleiniger Herr, Garant und König sein und bleiben.

Die Bewahrung der Erde vor der Vernichtung
Der Befehl des Lichtengels an die vier Gerichtsgeister lautete: Beschädigt die Erde, das Meer und die Bäume nicht! Die Mächte des Verderbens besaßen zwar den Auftrag, eine Katastrophe auszulösen, noch aber wurden sie durch den Heilsboten Gottes aufgehalten, die Schöpfung zu vernichten.Die Umleitung einer Meeresströmung zwischen Peru und Australien, Ninjo, „das Christkind“, genannt, brachte jüngst weltweit Dürrekatastrophen, Waldbrände und verheerende Überschwemmungen und Schlammlawinen mit sich. Wenn je der Golfstrom entgegengesetzt fließen würde, bedeutete das für Europa eine unvorstellbare Klimakatastrophe. Wir sollten Gott und seinem Lamm für den ausgeglichenen Haushalt seiner Natur danken und Wolken, Winde und Wetter nicht als selbstverständliche Gegebenheiten betrachten (1. Mose 8,20-22). Allein die Geduld des Lammes Gottes hält die zerstörerischen Mächte noch zurück.

Die Stille vor dem Sturm
Der Heilsengel im Sonnenaufgang offenbarte dem Seher den Grund, warum die Gerichtstornados noch nicht über die Erde fegen sollen. Die durch die Verzögerung entstehende Stille vor dem Sturm ist eine Gnade Jesu Christi vor den hereinbrechenden Endzeitkatastrophen.Seit 1945 hat kein neuer Weltkrieg unsere Erde verwüstet. Wer dankt dem Lamm Gottes für dieses unverdiente Vorrecht von mehr als 50 Jahren relativem Frieden? Lokale Kriege sind zwar im Nahen Osten, in Afrika und in Asien seit dem Zweiten Weltkrieg immer wieder aufgeflammt, eine globale Zerstörung der Welt aber blieb aus. Wissende tragen jedoch eine unterschwellige Angst vor dem weltweiten Elend in sich, das gehortete atomare, biologische und chemische Waffen, durch Elektrochips zielklar gesteuert, anrichten wollen. Nur wenige Menschen tun angesichts dieser verborgenen Bedrohung echte Buße und wenden sich mit zerbrochenem Herzen Gott und seinem Lamm zu.

Die Versiegelung durch den Heiligen Geist
Der Engel des Lichts offenbarte Johannes, dass die Stille vor dem Sturm allein dem Herausrufen, Sammeln und Versiegeln der Christusnachfolger aus dem alttestamentlichen Bundesvolk, wie auch aus den Völkern der Erde diene. Vor dem Ausbruch der Katastrophe muss die Vollzahl der berufenen Christusliebhaber aus Israel und der Gemeinde gerettet und versiegelt werden. Zu diesem Zweck hat das Lamm Gottes seinem Boten das Siegel Gottes anvertraut.Der gesandte Engel nahm nicht in Anspruch, dass er allein alle in Christus Gegründeten versiegeln werde, sondern er redete in der „Wir-Form“. Die Leiter der sieben Gemeinden in Kleinasien wurden auch als „Engel“ ihrer Gemeinden bezeichnet. Seit jener Zeit sind viele Knechte Jesu Christi in allen Kontinenten unterwegs, um in einer weltweiten endzeitlichen Missionsbewegung mitzuwirken. Wie Jesus rufen sie Sünder zur Buße, und nicht Gerechte! Sie führen alle, die ihrem Stolz und Egoismus absagen, zur Ganzhingabe an Christus durch die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Glaube und Taufe bewirken eine geistliche Wiedergeburt und Erneuerung, die Paulus als die „Versiegelung mit dem Heiligen Geist“ bezeichnet (Eph. 1,13-14; 4,30; 2. Kor. 1,21-22; 5,5; Röm. 8,1-16). Die Salbung mit dem Geist des Vaters und des Sohnes bedeutet ein Angeld auf die Herrlichkeit, die uns in der Ewigkeit bereitet ist: „Christus in euch ist die Hoffnung der Herrlichkeit“ (Kol. 1,27). Die Einwohnung des Geistes des Lammes in allen Christusnachfolgern bedeutet ihre Versiegelung.Dieses Geheimnis können christusferne Menschen nicht begreifen, weil das Leben Gottes nicht in ihnen wohnt. Sein Geist ist das ewige Leben in uns. Diese Gnade realisiert sich in zerbrochenen Gläubigen allein um des Sühnetodes Jesu willen. Kein Bischof, Priester, Pfarrer, Prediger oder Ältester kann von sich aus Gläubige versiegeln. Der Heilige Geist ist es, der durch bibeltreue Verkündiger Lösung und Bindung, Vergebung und Verhärtung schafft (Joh. 20,21-23; Mt. 18,18-20). Das Wort Gottes besitzt eine Vollmacht, die sich nicht jedem Theologen erschließt, es sei denn, er ordne seinen Verstand und seine Logik dem Wort Gottes unter. Dann vermag das Wort des Lammes Gottes in der Kraft des Heiligen Geistes Suchende und Verzweifelte zu trösten, zu beleben, zu versiegeln und zu bewahren (Mt. 4,4; Röm. 8,14).

Das Schutzzeichen für die Suchenden, Leidenden und Hoffenden
Die Versiegelung der Knechte Gottes in Offenbarung 7,3 bedeutet einen speziellen Schutz, eine Bewahrung, wie sie bereits in Hesekiel 9,1-11 beschrieben wird:Der alttestamentliche Prophet sah sechs Gerichtsboten Gottes durch Jerusalem gehen. Ein siebter Bote bekam den Auftrag, alle Gottesfürchtigen, die über die Gottlosigkeit ihrer Hauptstadt und über die Greuel im Tempel vor ihrem Herrn im Gebet seufzten, an ihrer Stirn mit einem deutlichen Zeichen zu versehen. Alle anderen, Liberale, Modernisten, Synkretisten, Selbstgerechte, Feministen, Satansanbeter, Perverse und Ungläubige wurden von den Gerichtsvollstreckern des Ewigen erbarmungslos erschlagen. Diese Gerichteten trugen kein Schutzzeichen des Herrn auf ihrer Stirn. Die priesterlich seufzenden Diener Gottes aber waren an dem untilgbaren Zeichen zu erkennen, das auf ihrer Stirn eingeprägt worden war. Sie gehörten nicht mehr sich selbst, sondern ihrem Herrn. Deshalb hatte er sie ausgezeichnet und bewahrt. Ein solches göttliches Siegel wird auch die Auserwählten in der Endzeit nicht immer vor politischen und religiösen Widersachern und vor Versuchungen bewahren, es wird sie jedoch vor den Gerichtsengeln Gottes schützen.Eine ähnliche Schutzfunktion hatte das Blut des geschlachteten Lammes beim ersten Passahmahl in Ägypten, das an die Türpfosten der Häuser gläubiger Familien gestrichen wurde. Wo der Gerichtsengel, der Engel des Herrn, das Blut des Lammes sah, ging er an dem Haus vorüber. Die Nachkommen der Kinder Jakobs waren nicht besser als die Ägypter, aber sie stellten sich gehorsam unter die Kraft des rettenden Opferblutes und blieben deshalb vor dem Zorn Gottes bewahrt. Wir müssen lernen, weniger Verfolgung und Anfechtung zu fürchten als vielmehr den heiligen Gott selbst. Das Blut Jesu Christi aber, des Sohnes Gottes, macht uns rein von aller Sünde. Der Geist des Lammes Gottes bleibt unsere Lebenskraft und unser Schutzsiegel im Gericht.

 

 

 

Table of contents

PREFACE

PART 1
THE PRELIMINARY PERIOD IN THE MINISTRY OF CHRIST
(MATTHEW 1:1 - 4:25)

PART 2
CHRIST TEACHES AND MINISTERS IN GALILEE
(MATTHEW 5:1 - 11:1)

PART 3
THE UNBELIEVING JEWS AND THEIR ENMITY TO JESUS
(MATTHEW 11:2-18:35)

PART 4
JESUS’ MINISTRY IN THE JORDAN VALLEY DURING HIS JOURNEY TO JERUSALEM
(MATTHEW 19:1 - 20:34)

PART 5
JESUS’ LAST MINISTRIES IN JERUSALEM
(MATTHEW 21:1 - 25:46)

PART 6
CHRIST’S SUFFEINGS AND DEATH
(MATTHEW 26:1-27:66)

PART 7
THE RESURRECTION OF OUR LORD JESUS CHRIST
(MATTHEW 28:1-20)

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